Der Li-Ionen-Akku hat sich als bewährte Methode entwickelt, Handys mit Strom zu versorgen. Wirklich umweltfreundlich ist der Akku allerdings nicht. Seit einigen Jahren werden deswegen immer wieder Solarhandys auf den Markt gebracht, die allein von der Sonnenenergie leben. Zum Aufladen werden sie lediglich ins Licht gelegt und brauchen ansonsten keine weitere Stromversorgung.
Bekannt ist das Prinzip von vielen Taschenrechnern: Auf dem Gerät befindet sich ein spiegelglattes, dunkles Feld, das für einige Zeit ins Licht gehalten werden muss. Es fängt die Sonnenenergie ein und wandelt sie in brauchbare Energie für die Nutzung um. Der Strom, den ein Solarhandy auf diese Weise gewinnt, ist ausreichend für die gängigen Funktionen. Eine zusätzliche Aufladung ist nicht notwendig. Am besten eignet sich das direkte Licht der Sonne – arbeiten können solche Geräte aber auch mit schwächerem Licht, etwa dem einer Glühbirne oder einer Kerze.
Der Nachteil von Solarhandys besteht allerdings darin, dass die Akkulaufzeiten vergleichsweise kurz sind. Selbst bei voller Aufladung kann man nur kurz telefonieren. Bis zur vollen Aufladung vergehen mehrere Stunden, selbst bei praller Sonne. Deswegen verfügen die meisten Solarhandys heute zusätzlich über die Möglichkeit, sich am Stromnetzwerk aufzuladen – die Solarzellen sind als Notakku gedacht.
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